Neues aus Hof:

Alexander Eberl – Landratskandidat der SPD 2014

Der Sozialdemokrat über Politik, Pläne und den Landkreis Hof

Alexander Eberl SPD Landratskandidat Alexander Eberl (SPD) aus Schwarzenbach an der Saale

Im Landkreis Hof ist SPD-Mann Alexander Eberl als Bürgermeister bekannt. Am 16. März 2014 will er Hofer Landrat werden. Im Interview verrät der Familienmensch, was ihn in die Politik und ausgerechnet zur SPD trieb. Welche Vorteile der Landkreis Hof besitzt? Was man hier unbedingt gesehen haben sollte? Welche Pläne er als Landrat des Landkreises Hof hat? Im Interview bekennt der Sozialdemokrat Farbe. Die rote. Natürlich.

Wer sind Sie und was machen Sie beruflich?

Ich heiße Alexander Eberl, bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe 3 Kinder und bin 1. Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach a.d. Saale.

Was taten Sie vor 10 Jahren beruflich?

Da war ich auch schon 1. Bürgermeister! :-) Anmerkung der Redaktion: Alexander Eberl ist seit 2002 1. Bürgermeister in Schwarzenbach an der Saale.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Alexander Eberl aus?

Es gibt als Bürgermeister keinen wirklich typischen Arbeitstag. Aber er besteht oft aus der Beantwortung von E-Mail- und Schriftverkehr, der Vor- und Nachbereitung von Stadtratssitzungen, Gesprächen mit Förderbehörden, internen Abstimmungsgesprächen, Ideensammlung für neue Projekte, Baustellentermine uvm. Dazu kommen Aufgaben im Ehrenamt etwa als Kreisvorsitzender des BRKs.

Wie und warum kamen Sie zur Politik?

Ich bin familiär vorgeprägt: Mein Urgroßvater wurde als aktiver Gewerkschafter und Sozialdemokrat im KZ inhaftiert, mein Großvater war im “Stillen Widerstand” in der NS-Zeit aktiv und Kreisrat. Das heißt, Politik hat bei uns immer eine Rolle gespielt. Über die Jusos kam ich dann selbst in die Politik.

Warum wurden Sie ausgerechnet Mitglied der SPD?

Das hängt mit der vorhergehenden Frage zusammen.

Soziale Gerechtigkeit, Offenheit gegenüber Neuem, der feste Wunsch nach dauerhaftem Frieden und keine Chance für Rechtsextremismus.

Das war mir sehr früh wichtig und das fand ich in den Grundwerten der SPD wieder.

Im Falle Ihres Wahlsiegs: Welche konkreten Pläne haben Sie als Landrat für den Landkreis Hof?

Unter www.alexander-eberl.de/ziele.php findet sich mein Programm.

Wichtig ist mir konkret ein Rufbus-/Ruftaxi-System für den Landkreis Hof, die Rückholung Ehemaliger in die Region durch eine exklusive Stellenbörse, die Weiterentwicklung des Tourismus am Döbraberg und am Kornberg.

Welche 3 Vorteile besitzt der Landkreis Hof gegenüber anderen Landkreisen?

Er hat sicher mehr als drei Vorteile, aber die vielleicht wichtigsten:

  1. Eine nach wie vor hohe Industriedichte mit innovativen Unternehmen.
  2. Eine intakte, touristisch interessante Landschaft.
  3. Die Lage im Fadenkreuz zwischen Berlin und München, Frankfurt und Prag.

Welche 3 Orte/Plätze im Landkreis Hof sollten Auswärtige unbedingt gesehen haben – und warum?

Auch hier kann es nur eine zufällige Auswahl geben:

  1. Den Blick vom Kornbergturm über das nördliche Fichtelgebirge: eine herrliche Aussicht!
  2. Die Altstadt von Lichtenberg mit den Burgkellern: Weil hier Geschichte spürbar wird.
  3. Ab September 2014 das Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach a.d. Saale: Weil man hier in die Welt von Entenhausen, Donald Duck und Micky Maus eintauchen kann.

Welches war Ihr schönstes Erlebnis im Landkreis Hof – ohne Politik?

Da gibt es viele. Ich denke an unser Wiesenfest mit dem Revival der Giants vor einigen Jahren, die italienischen Abende im Rathaushof, entspannte Abende mit der Familie am Förmitzspeicher oder in einem Biergarten.

Wer oder was inspiriert Sie?

Meine Kinder.

Herzlichen Dank, Alexander Eberl, dass Sie sich im stressigen Wahlkampf Zeit für das Interview nahmen.

Übrigens: Den Schwarzenbacher Bürgermeister und Landratskandidat Alexander Eberl trifft man online auch auf Facebook und Twitter.

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Über Matthias M. Meringer (15 Artikel)
Er ist gebürtiger Hofer. Die Wärschtla verdient er sich als Online-Kommunikationsprofi, -Redakteur und Texter. In Hof und Oberfranken kennt man ihn auch als Nordic Walker. Und: Er schreibt unter jede E-Mail „Viele Grüße aus Hof in Bayern ganz oben“.

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